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Grazia Pergoletti
Schauspielerin, Autorin, Dozentin
Bern (CH)
Grazia Pergoletti
Schauspielerin, Autorin, Dozentin
Bern (CH)
Über mich
Grazia Pergoletti lebt in Bern und wurde in Basel als Tochter eines Einwanderers aus Assisi und einer Schweizerin geboren. Nach ihrer Schauspielausbildung in Bern gründete sie mit Regisseurin Meret Matter und Schauspielerin Ruth Schwegler das «Theater Club 111», mit welchem sie seither über 40 Produktionen realisierte, u.a. mehrere Theater-Serien. 1995 erhielt Pergoletti ein Stipendium für Darstellende Kunst an der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart. 2004 bis 2007 sowie 2017 bis 2021 war sie Ensemblemitglied am Stadttheater Bern/Konzert Theater Bern. Sie war dort u.a. zu sehen als Helene in Das Fest (Regie: Barbara- David Brüesch), Frau verschwindet (Regie: Marie Bues) und Coco. Ein Transgendermusical (Regie: Stefan Huber), das zum Schweizer Theatertreffen 2019 eingeladen war. Gastengagements führten sie ans Schauspielhaus Zürich, ans Theaterhaus Jena und ans Theater Basel, wo sie u.a. 2015 die Mutter in Lorcas Bluthochzeit (Regie: Calixto Bieito) spielte. 2022 gastierte sie am Konzert und Theater St. Gallen. Von 2009 bis 2012 war Grazia Pergoletti Mitglied der Zürcher Truppe «Far A Day Cage», u.a. bei der vielbeachteten Produktion Pate I-III (Regie: Tomas Schweigen). 2016 kreierte sie mit der Truppe «Mother T.Rex» (Vera von Gunten, Anne Haug, Catriona Guggenbühl) das Stück Metamorphosen (Regie: Marie Bues), das international tourte, unter anderem ans Dramafest in Mexico-City. 2023 spielte sie in der CH-Erstaufführung von Judith Shakespeare – Rape and Revenge den Intendanten Juri Stein (Regie: Florentine Krafft). 2024 kreierte sie mit Vera von Gunten und Marcel Schwald den autobiografischen Abend Schwarzenbach – Le Dolci Vite, der die Auswirkungen der Schwarzenbach-Initiative auf ihre Familie thematisiert. Sie war mit zahlreichen Gastspielen an internationalen Festivals wie Impulse, Spielart, Zürcher Festspiele etc. vertreten. Pergoletti arbeitete des Weiteren u.a. mit den Regisseur*innen Christina Rast, Antje Schupp, Sebastian Klink, Zino Wey, Ed. Hauswirth, Markus Heinzelmann, David Mouchtar-Samorai, Henri Hüster und Christoph Frick zusammen. Grazia Pergoletti steht regelmässig vor der Kamera. So war sie unter anderem 2016 in der Serie "Die Lehrer" von Eric Andreae und Adrian Aeschbacher und im Spielfilm "Im Nirgendwo" von Katalin Gödrös zu sehen, 2021 im Genrefilm "Mad Heidi" von Johannes Hartmann und Sandro Klopfstein und 2024 in der SRF-Produktion "Es geschah am…Folge 7: Der Tsunami" von Wendy Pillonel und Rolf Elsener. Seit 2011 unterrichtet sie Schauspiel an der Stage Academy of Switzerland in Zürich. 2023 erhielt sie den Kulturpreis der Bürgi-Willert-Stiftung.